Lichtschalterabfragemodul LSSA

Das Lichtschalterabfragemodul LSSA ist ein Steuer‑ und Überwachungsmodul für Sicherheits‑ und Notbeleuchtungsanlagen. Es wertet den Zustand eines konventionellen Lichtschalters (Ein/Aus) aus und überträgt diese Information an das Notlichtsystem. So kann gezielt festgelegt werden, wie sich die Sicherheitsbeleuchtung bei geschaltetem oder ausgeschaltetem Allgemeinlicht verhält.

Das Modul ist für Projekte in verschiedenen Größenordnungen ausgelegt und steht in Varianten für 3+5 Eingänge sowie für 8 Eingänge zur Verfügung. Damit können je nach Ausführung mehrere Schaltkreise oder Bereiche mit einem Modul erfasst und logisch mit der Notlichtanlage verknüpft werden.

Beschreibung

Technische Eigenschaften

  • Modul zur Abfrage und Auswertung von Lichtschalterzuständen (Ein/Aus)
  • Varianten für 3+5 Eingänge sowie für 8 Eingänge zur Abfrage mehrerer Schaltkreise/Bereiche
  • Geeignet zur Integration in Sicherheits‑ und Notbeleuchtungssysteme
  • Anschluss an bestehende Installationen über Klemm‑ bzw. Steueranschlüsse
  • Auslegung für den Einsatz im Gebäude‑ und Anlagenbau (Flure, Treppenhäuser, Technikräume, Produktionsbereiche usw.)
  • Ermöglicht die logische Verknüpfung von Allgemeinbeleuchtung und Notbeleuchtung, ohne den Lastkreis direkt zu schalten
  • Kompakte Bauform zur Montage in Verteilerdosen, Unterverteilungen oder Geräteraum

 

Vorteile & Nutzen

  • Planungssicher: Klare Definition, wie sich Not‑/Sicherheitsleuchten in Abhängigkeit vom Raumlicht verhalten sollen
  • Skalierbar durch 3+5 und 8 Eingänge: Eine kleine oder größere Anzahl von Schaltkreisen kann mit demselben Modultyp abgebildet werden
  • Einfache Nachrüstung: Bestehende Installationen lassen sich ohne komplette Neuverkabelung auf normgerechte Sicherheitsbeleuchtung anpassen
  • Saubere Trennung von Steuerung und Last: Der Lichtschalter schaltet weiterhin nur das Allgemeinlicht, während das LSSA die Notlichtlogik steuert
  • Flexibel im Betrieb: Unterschiedliche Schaltkonzepte (Dauerlicht, Bereitschaftslicht, teilabhängige Schaltung) je nach eingesetzter Notlichtanlage möglich
  • Wartungsfreundlich: Klare Funktionstrennung und definierte Anschlusspunkte erleichtern Diagnose und Service für Elektro‑Fachkräfte

 

Typische Anwendungen

  • Treppenhäuser, Flure und Rettungswege, bei denen das Allgemeinlicht geschaltet wird, die Sicherheitsbeleuchtung aber unabhängig verfügbar bleiben muss
  • Büro‑, Verwaltungs‑ und Schulgebäude, in denen mehrere Räume oder Zonen über 3+5 oder 8 Schaltkreise organisiert sind
  • Industrie‑ und Produktionshallen, in denen mehrere Lichtzonen zentral erfasst und mit der Notbeleuchtung verknüpft werden sollen
  • Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und öffentliche Gebäude, in denen Komfort‑ und Sicherheitsbeleuchtung eindeutig getrennt, aber logisch gekoppelt werden müssen
  • Technik‑ und Betriebsräume, in denen Schalthandlungen am Raumlicht keinen Einfluss auf die Verfügbarkeit der Sicherheitsbeleuchtung haben dürfen